Über mich und meine Arbeit

Wie ich fotografiere und was mir wichtig ist.

Ich fotografiere mit einer Großformatkamera, analog auf Farbnegativ in der Größe 4 x 5 inch (etwa 10 x 12,5 cm).

Vor etwa 10 Jahren kam in mir die Idee auf unserer Kulturlandschaft  auf eine neue Art und Weise zu fotografieren. Es gingen Jahre ins Land bis ich die ersten Versuche unternahm, meine Idee wirklich umzusetzen. Weiter Jahre vergingen bis ich meinen Stil entwickelt hatte und entsprechende Wiesen und auch Felder fand die sich für mein Projekt eigneten. Im Jahr 2016 habe ich das erste mal eine enge Auswahl an Aufnahmen auf der KLP (kultuerelle Landpartie) im Wendland präsentiert. Dabei lag der Focus darauf zu zeigen wie groß der Unterschied von konventioneller, über biologisch bewirtschafteter, bis hin zur nicht bewirtschafteten Wiese ist.

Fotografien von Blumen, Wiesen, Feldern und Wäldern gibt es o mass und davon viele wunderschöne Aufnahmen. Ich möchte es anders machen, einen neuen Eindruck unserer Natur vermitteln, eine neue Sichtweise finden. Es geht mir darum zu zeigen, wie vielfältig und wie eintönig unsere Landschaft ist, sein kann.

Das besondere an meinen Bildern ist Lage der Schärfe, die nicht wie üblich von vorne nach hinten gelegt ist.
Digital wäre diese Art zu fotografieren nicht möglich! Es gibt keinen Chip der die Größe hat um diesen Effekt zu erreichen.
Viele Menschen die die Aufnahmen ansehen sprechen von einem "3-D-Effekt" oder "ich hab das Gefühl ich stehe mittendrin".

Über mich

Ich bin gelernte Fotografin und Mediengestalterin. Seit mehr als 20 Jahren verdiene ich mein Geld unter anderem mit der Fotografie. Wirklich freuen kann ich mich über dieses Projket. Es macht mir viel Freude diese Art der Fotografie. Mit der Großformatkamera ist jedes einzelne Bild das ich mache sehr teuer. Es braucht Zeit die richtige Einstellung zu finden, die Kamera einzurichten, das Bild auf der Mattscheibe zu beurteilen und dann den Auslöser "nur einmal zu drücken". Das ist ganz anderes als mit einer Digitalkamera durch die Welt zu laufen, "drauf zu drücken" und dann mal sehen, was gutes dabei herauskommt. Ich will das nicht schlecht machen, aber es ist eben ganz anders. Ich freue mich wie ein kleines Kind wenn die Negative aus der Entwicklung kommen, ich sie auf meinen Leuchtkasten lege und sie mit der Lupe beurteilen kann!
Wenn ich dann ein fertig gedrucktes Großformat vor mir habe... wow, das macht echt Laune!